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Wechseljahre und Therapieoptionen bei Wechselbeschwerden

Univ.-Prof. Dr. Christian Egarter - Universitätsklinik für Fraunheilkunde, MedUni Wien

Es gibt viele Maßnahmen, die Ihnen helfen können, die Wechseljahre möglichst beschwerdefrei zu verbringen: ausreichende Flüssigkeitszufuhr, abwechslungsreiche gesunde Ernährung sowie der Verzicht auf zu viel Koffein, Alkohol & Nikotin sind neben regelmäßiger sportlicher Betätigung ebenso hilfreich wie die Anwendung von Entspannungstechniken. 

Neben den Entspannungstechniken können auch Tees und pflanzliche Präparate sowie Therapieansätze aus der Alternativmedizin unterstützen. Bei Beschwerden, die die Lebensqualität stark einschränken, kann Ihnen Ihre Frauenärztin, Ihr Frauenarzt eine medikamentöse Behandlung –eine Hormontherapie- verordnen. 

Die menopausale Hormontherapie zielt darauf ab, den Hormonhaushalt während der Wechseljahre zu stabilisieren. Zum Einsatz kommen dabei vor allem Östrogenpräparate, Kombinationen aus unterschiedlichen Hormonen oder Kombinationen aus Hormonen und nicht-hormonellen Substanzen. Wichtig sind hier die Anwendungsform, die Art oder auch die richtige Kombination der Hormone, um einerseits gut zu wirken und andererseits unerwünschte Nebeneffekte möglichst zu vermeiden. Ob und welche Art von Behandlung für Sie in Frage kommt, bespricht Ihre Gynäkologin bzw. Ihr Gynäkologe in einem ausführlichen Beratungsgespräch mit Ihnen.